Aktuelles vom Förderverein Jugendarbeit Rosenheim e.V..

Hier informieren wir Sie über Neuigkeiten vom FJR

Ungetrübter Badespaß für alle

am 27. August 2015.

Behindertengerechter Badesteg für heiße Tage freigegeben.

Der behindertengerechte Badesteg am Jugendfreizeitgelände am Happingerausee konnte dank der großzügigen Spende der Emmy Schuster Holzammer Stiftung, der Stadt Rosenheim und der aktiven Unterstützung durch den Förderverein Jugendarbeit Rosenheim (FJR) wieder freigegeben werden.
Nötig wurden die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen des rund zehn Jahre alten Stegs, da Insekten das Holz befallen hatten. Jetzt ermöglicht eine solide Edelstahltreppe den bequemen, sicheren Einstieg ins kühle Nass. Gerade an diesen heißen Tagen eine viel besuchte Attraktion für schnelle Abkühlung. „Wir haben diese Maßnahme gerne unterstützt, da der Stadtjugendring sehr viele inklusive Maßnahmen macht. Ich freu mich, dass auch jetzt bei MiniRo wieder behinderte Kinder und Betreuer aus den Wendelsteinwerkstätten voller Freude mit dabei sind.“, so Manfred Reissner, Vorstand der Emmy-Schuster-Holzammer Stiftung Mit ihm freuten sich Klaus Schäfer und Peter Schmidt vom FJR sowie Markus Bundil vom Stadtjugendring.

Bericht im Echo Rosenheim

 

Badesteg Freizeitgelände

Der Förderverein konnte hierbei nicht nur tatkräftig unterstützen sondern förderte das Projekt zusätzlich mit  einem Betrag von 1.600,- Euro aus eigenen Mitteln. 

Bericht zur 20. ordentlichen Mitgliederversammllung

am 17. April 2015.

Artikel vom 17.04.2015 im Oberbayerischen Volksblatt

 

OVB vom 17.04.2015

20. ordentliche Mitgliederversammlung

In den Räumen des Stadtjugendrings Rosenheim, Rathausstr. 24, findet am Dienstag, den 14. Apri 2015 um 19:30 Uhr
die 20. ordentliche Mitgliederversammlung des "Förderverein Jugendarbeit Rosenheim e.V." statt.
 
Alle Mitglieder und auch Gäste sind herzlich eingeladen und willkommen.
 
 
Komplette Einladung mit Tagesordnung ansehen Einladungsschreiben 20. ordentl. Mitgliederversammlung

Felix Benneckenstein, bekanntester bayerischer Aussteiger aus der rechten Szene, beim Stadtjugendring

am 27. Februar 2015.

Neonazis sehen ihn als Verräter

unter dieser Überschrift fand eine Veranstaltung mit Jugendlichen im Stadtjugendring Rosenheim statt. Die Honorarkosten wurden vom Förderverein Jugendarbeit Rosenheim e.V. übernommen. 

Hier der Bericht, Quelle: http://www.ovb-online.de/rosenheim/rosenheim-stadt/neonazis-sehen-verraeter-4767060.html

Was hätte ihn davon abgehalten, in die Neonazi-Szene abzugleiten? Diese Frage stand am Ende eines Abends mit Felix Benneckenstein beim Stadtjugendring.

OVB Bericht Neonazis

Der 28-Jährige ist der bekannteste bayerische Aussteiger aus der rechten Szene. "Das Umfeld", war seine Antwort. Hätte ihn sein Umfeld abgelehnt, als er mit 14 Jahren zu den Neonazis stieß, wäre alles schnell vorbei gewesen. Aber der Erdinger, damals als Heranwachsender sonst völlig unauffällig, hatte den Eindruck, nun fänden ihn alle richtig "cool" - auch seine erste Liebe. Rosenheim - Wenn die Berufsschullehrer später sagten, er sei "hirngewaschen", es lohne sich nicht, mit ihm zu diskutieren, werteten das seine Mitschüler als: "Der ist schlauer als unsere Lehrer." Deshalb betonte Benneckenstein immer wieder, die inhaltliche Auseinandersetzung mit jungen Leuten sei ungemein wichtig, wenn sie dabei sind, sich im Leben zu orientieren. Der Stadtjugendring hat das Jahr 2015 zum "Themenjahr gegen Rassismus" erklärt. In diesem Zusammenhang erzählte der Aussteiger vor rund 50 jungen Leuten im Lokschuppen, wie er in die Neonazi-Szene hineingeriet und sich schließlich von ihr löste. Zehn Jahre lang, bis Ende 2010, war er ein aktiver oberbayerischer Neonazi. Inzwischen gründete er die ehrenamtlich betriebene "Aussteigerhilfe Bayern", an die sich Menschen wenden können, die in der gleichen Situation sind. Freizeitangebote für Jugendliche waren aus der Sicht des damals 13-Jährigen in Erding rar, das einzige Jugendzentrum zu klein. Zudem hatte seine Clique neidisch den Eindruck, dieses Jugendzentrum sei in der Hand von Ausländern. "Deutsche gegen Ausländer", so stellte sich die Situation unausgesprochen dar - und das in einer Zeit, als Benneckenstein jede Autorität ablehnte, gegen alles rebellierte, gegen die Eltern, die Schule, das System, den Staat und die Polizei. Er hörte auch Stammtischparolen wie "Das Boot ist voll", wenn es um Flüchtlinge ging, und glaubte damals bei ersten Kontakten zur rechten Szene in seinem Heimatort, die Neonazis seien die einzigen, "die durchsetzen wollen, was jeder denkt, aber nicht laut ausspricht".

Erster Auftritt bei NPD in Bad Aibling
Die erste NPD-Veranstaltung besuchte er um 2001 in Bad Aibling. Dort trat der 2009 gestorbene rechtsextreme Liedermacher Michael Müller auf. Daran erinnert sich Benneckenstein deshalb besonders gut, weil er selbst später mit seiner Gitarre als "Rattenfänger" mit eindeutigen Texten auf der Bühne stand, um junge Leute anzulocken. In der Szene brachte er es zu einer gewissen Berühmtheit. Auch deshalb fiel es ihm später nicht leicht, sich von ihr abzuwenden."Das Ego", gestand er, "hat natürlich eine Rolle gespielt."Innerhalb der Kameradschaft in München aufzusteigen, kostete nicht viel Kraft. Gerade war mit Martin Wiese eine Hauptfigur verhaftet worden, dem vorgeworfen wurde, zusammen mit anderen Anschläge geplant zu haben. Die Kameradschaft drohte zu zerfallen. So war man froh über jeden Aktiven. 2006 gründete Benneckenstein eine eigene Kameradschaft in Erding, wurde dann aber nach Dortmund gerufen, "weil sie Leute wie mich in der Großstadt brauchten". Dort erfolgten die ersten Brüche. Der Redner schilderte, wie ein Teil der Kameraden versuchte, die Nazi-Ideologie der heutigen Zeit anzupassen, selbst Hitler infrage stellten. Dem damals 20-Jährigen leuchtete das durchaus ein, aber Nazi-Fundamentalisten in Dortmund zerschlugen die neue Gruppe. Damals, so sagt er heute, wäre eigentlich schon der richtige Zeitpunkt gewesen, sich ganz von der Szene loszusagen. Aber das schaffte er noch nicht. Es ging ja nicht nur um Ideologie, sondern um seinen gesamten Freundeskreis, den er hätte verlassen müssen. Mit Glatze und Springerstiefeln trat er nur kurze Zeit auf - in der Szene war die Parole ausgegeben worden, das äußere Erscheinungsbild zu ändern, um mögliche Interessenten nicht gleich abzuschrecken. Die endgültige Wende kam erst, als Benneckenstein wegen Beleidigung und Sachbeschädigung im Gefängnis saß und viel Zeit zum Nachdenken hatte. Vor Gericht sagte er damals gegen einen bekannten Neonazi aus, der danach zu vier Jahren Haft verurteilt wurde. So zog er sich den Hass der Szene zu: Dort gilt er als Verräter. Am Anfang bekam er gefährliche Anrufe, heute sind es oft noch Drohungen per E-Mail.

"Aussteigerhilfe Bayern" mitbegründet
Dass er die Nazi-Ideologie verinnerlicht hatte, ist ihm jetzt peinlich. Heute steht er als Mitbegründer der "Aussteigerhilfe Bayern", Bestandteil des "Aktionskreises ehemaliger Rechtsextremisten/Exit Deutschland", Personen bei, die sich aus der Szene lösen möchten. Oftmals würden sich diese erst melden, wenn sie schon ausgestiegen sind, unauffällig irgendwo auf dem Dorf leben und dann feststellen müssen, dass der Arbeitgeber im Internet etwas über die ehemalige Nähe seines Arbeitnehmers zu den Neonazis gefunden hat und der Rausschmiss droht.

"Wichtig: inhaltliche Auseinandersetzung"
Was seine Eltern bei seiner Erziehung anders hätten machen sollen, damit er nicht auf rechte Parolen hereingefallen wäre, kann Benneckenstein nicht sagen: "Die waren sehr liberal. Ihnen mache ich keinen Vorwurf." Wichtig sei einfach die inhaltliche Auseinandersetzung. Keinesfalls dürfe man die Sorgen der Menschen verharmlosen, die sich der rechten Szene zuwenden oder bei "Bagida - Bayern gegen die Islamisierung des Abendlandes" - mitmachen: "Wenn die Mieten in München unbezahlbar sind, dann ist das so, und wenn in der Nähe der Grenze die Kriminalität höher ist als woanders, kann man das auch nicht leugnen."

Was die rechte Szene angeht, hat sich diese nach seiner Einschätzung inzwischen vom Schock der Selbstaufdeckung des NSU erholt und präsentiert sich nun durch den Zulauf der Hooligans rauer. "Aber auf diese Weise", so hofft er, "wird es leichter, den Leuten zu zeigen, was dahintersteckt."

Der 28-Jährige beobachtet heute die rechte Szene genau und dokumentiert sie. Derzeit arbeitet er an einem Film über die Bagida-Demonstrationen. In einem kurzen Ausschnitt nannte er den Besuchern im Lokschuppen die Namen und Gesichter vieler alter Bekannter, die dort mitmarschieren.

 

Weihnachten 2014

am 22. Dezember 2014.

Weihnachten

Wir wünschen allen Mitgliedern und Förderern frohe

Weihnachten 2014 und einen guten Rutsch ins neue Jahr

Wir gratulieren herzlich!

am 10. Oktober 2014.

Verdienstmedaille für Sepp Hirle

Plakat 2014a

19. ordentliche Mitgliederversammlung

In den Räumen des Stadtjugendrings Rosenheim, Rathausstr. 24, findet am Mittwoch, den 07.05.2014 um 19:30 Uhr
die 19. ordentliche Mitgliederversammlung des "Förderverein Jugendarbeit Rosenheim e.V." statt.
 
Alle Mitglieder und auch Gäste sind herzlich eingeladen und willkommen.
 
 
Komplette Einladung mit Tagesordnung ansehen Einladung zur 19. ordentlichen Mitgliederversammlung
 
ACHTUNG Fehlerteufel!  In der schriftlichen Einladung wurde als Termin der Donnerstag 07.05.2014 genannt, es muss natürlich richtig der Mittwoch 07.05.2014 lauten. 
 
 

Förderverein hilft Förderverein

am 21. März 2014.

 
Mit einer großzügigen Spende von 1000,- € unterstützt der „Förderverein Jugendarbeit Rosenheim e.V.“ (FJR) den Partnerverein „Fit in die Zukunft (FitZ) – 1001 Begabungen fördern e.V.“
Die beiden Vorstandsvorsitzenden Klaus Schäfer und Josef Hirle zeigten sich beeindruckt von der Idee des deutschlandweit einmaligen Konzeptes zur Begabungs- und Stärkenförderung. Mittler Weile der Modellphase entwachsen, soll FitZ letztendlich allen Kindergarten- und Grundschulkindern kostenlos in der Stadt Rosenheim angeboten werden können. Dazu freut sich der Förderverein über kleine wie große Geldspenden, um damit qualifizierte Förderangebote in sportlicher, sozialer, künstlerisch-musischer oder intellektueller Ausprägung zu finanzieren.
Der Paten-Förderverein Jugendarbeit Rosenheim ist mit seiner Art der Jugendarbeit sehr erfolgreich. Neben Hüpfburgen, Spielmobilen, einer mobilen Großbühne kümmert sich der Verein um die Jugend von „gestern“ (Aktive Senioren) oder organisiert sehr erfolgreich die „Rosenheimer Kleinkunsttage“ – bald vielleicht auch mit FitZ-geschulten Akteuren …

Für die nicht selbstverständliche „Spontanhilfe“ wurden Klaus Schäfer und Josef Hirle von der FitZ-Vorstandschaft mit einem Dankschreiben und einer Spendenurkunde belohnt.

Spendenübergabe FitZ

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